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kunstmanufaktur pico ligno

kunstmanufaktur pico ligno

herzlich willkommen lieber besucher.

pico ligno – kunst für die kunst

die pico ligno kunstmanufaktur hat es sich zur aufgabe gemacht kunst durch kunst zu unterstützen. über die pico ligno kunstmanufaktur werden verschiedene werke des künstlers alfred kriege interessierten und kunstliebhabern zum kauf angeboten.

aktuelle projekte und projekte in planung finden sie auf dieser page oder auf der der facebook seite von alfred kriege.

pico ligno – kunst ganz individuell

neben verschiedenen, bereits fertig gestellten werken, bietet die pico ligno kunstmanufaktur die künstlerische umsetzung verschiedenster themen an. unternehmen, vereine, verbände; alfred kriege setzt sich mit ihren produkten und themen auseinander und findet die künstlerische umsetzung. ein kunstwerk von alfred kriege: unikat, schmuck und imageträger für den auftraggeber – unterstützung und chance für die junge kunst.

pico ligno – kunst bietet chancen

die pico ligno kunstmanufaktur möchte durch den verkauf von kunst jungen menschen chancen bieten. konkret: durch die förderung von bildungsprojekten. denn bildung schafft perspektiven, bildung macht träume wahr, bildung ermöglicht sozialen aufstieg. bildung ist ein wesentlicher faktor, um armut nachhaltig zu bekämpfen.

die erlöse aus dem verkauf der arbeiten fließen in das projekt „eine schule von und für die massai-gemeinde“ in kenia. dieses bildungsprojekt entstand mit hilfe der in bochum ansässigen „ GLS zukunftsstiftung entwicklung“. die grundschule mit kindergarten ist 2016 offiziell eingeweiht worden. mittlerweile betreut eine örtliche trägerorganisation das projekt.

„bildung eröffnet gerade jungen menschen eine perspektive auf ein besseres leben. ich freue mich, dieses projekt unterstützen zu können – aus dankbarkeit und mit dem festen glauben daran, dass wir nur gemeinsam die welt etwas besser machen können“, sagt alfred kriege.

Schulaufbau in Selenkay

Selenkay liegt im Südwesten Kenias in der Provinz Kajiado. Selenkay beschreibt keinen Ort, sondern ein Gebiet. Es erfreut sich unterschiedlichster Schreibweisen: Selenkei, Selenkai, Selenkay, Selenkey oder Selengei. Hier möchten die Massai eine waldorfinspirierte Volksschule aufbauen, in der auch die praktischen Fähigkeiten der Kinder geschult werden.
Zum Hintergrund
Von Nairobi kommend fährt man auf der A109 bis Sultan Hamud, um da rechts auf Sandpisten abzubiegen, querfeldein zu fahren und nach ca. 1,5 Stunden anzukommen. Dornige Akazien beherrschen die Landschaft, gelbes, dürres Gras auf roter, staubiger Erde, so weit das Auge reicht. Insgesamt sind es ca. vier bis fünf Stunden Fahrt von Nairobi.
Selenkay ist ein Gebiet, das traditionellerweise Massai gehört. Nach der Unabhängigkeit wurde von der kenianischen Regierung traditioneller Landbesitz in so genannte „group ranches“ überführt. Die Massai von Selenkay verfügen gemeinsam über eine solche group ranch.

Ihnen gehören im Gemeinschaftsbesitz 74.000 Hektar Savannenland. Das Land grenzt an den Amboseli National Park, der bis an die Grenze nach Tansania reicht. 5.000 Familien gehören zur group ranch Selenkay. Die durchschnittliche Familien­größe beträgt sieben Personen, d.h., mindestens 35.000 Menschen leben auf und von dem Land. Die Familien betreiben extensive Rinderhaltung und sind immer wieder von zyklisch auftretenden Dür­ren betroffen, zuletzt in 2016/2017.
Die Massai von Selenkay leben halbnomadisch. Das heißt, in ihrem Gebiet sind sie anzutreffen, wenn es ausreichend geregnet hat und genügend Gras für die Tierherden existiert. Sobald Dürren auftreten, was in unterschiedlicher Schwere alle drei bis fünf Jahre passiert, ziehen die Männer mit den Rindern, Ziegen und Schafen auf der Suche nach Gras in den Süden bis nach Tansania oder in den Norden bis über Nairobi hinaus. Häufig sterben auf diesen Märschen zwischen 50% bis 80% der Tiere. Die Frauen, alte Menschen und Kinder verbleiben im Gebiet von Selenkay, zusammen mit ca. fünf bis zehn milchgebenden Kühen oder jungen, schwachen Tieren pro Familie.Traditionell leben die Massai von Selenkay in Maniatas. Dies sind aus Holz und Kuhdung gefertigte Rundhütten. Die Rundhütten werden von den Frauen gebaut. Um die Rundhütten wird mit Dornengestrüpp ein Kral errichtet, in dem nachts die Tiere versammelt sind.

Familien und Kinder in Selenkay

Im Gebiet der group ranch von Selenkay gibt es rund 2.000 Kinder im Grundschulalter.
Es existieren im gesamten Gebiet insgesamt zehn Kindergärten und fünf Grundschulen.
Es gibt keine weiterführenden Schulen.

Die Kin­dergärten (à zwei Klassen = „babyclass“ und „kindergartenclass“) und Grundschulen (1. bis 7. Klasse) sind zumeist sehr schlecht ausgestattet, Fußwege für die Kinder sind ausgesprochen weit.
Alle Kindergärten sind privat errichtete worden. Drei der Grundschulen werden ebenfalls privat getragen. Träger der Einrichtungen sind entweder Privatpersonen, Kirchen oder Nichtregierungsorganisationen. Wenn ein Kindergarten oder eine Schule staatlich registriert ist, übernimmt der Staat die Löhne der Lehrer*innen.
Eine solche Registrierung zu erreichen ist aufwändig und an verschiedene Auflagen bezüglich der Ausstattung etc. gebunden. Der Kindergarten Naretoi („Wir kommen zusammen“) in Selenkay ist im Jahr 2016 offiziell eingeweiht worden.Ein weiteres Gebäude, das die Klassen eins bis drei der Grundschule beherbergt, ist Anfang 2019 vollendet worden.

Das Ziel: Eine florierende Schule inklusive Kindergarten und Schulfarm für Selenkay

Die Zusammenarbeit mit der Zukunftsstiftung Entwicklung während der letzten Jahre hat bewirkt, dass es eine eigene Trägerorganisation vor Ort gibt, die den Kindergarten und die Grundschule in Selbstverwaltung betreuen kann und in der Lage ist, Bauvorhaben zu organisieren und umzusetzen.

Die Wasserversorgung ist inzwischen dank eines eigenen Bohrlochs, Pumphauses und Wassertanks gesichert.
Der Kindergarten und die sich im Aufbau befindende Schule werden florieren, wenn die Gemeinde diese Einrichtung trägt. Dank des Aufbaus der letzten Jahre hat die Gemeinde den erklärten Willen, einen eigenen Kindergarten und eine eigene Schule tragen zu wollen und sie ist dank der Organisation AMDO und der Leitung durch Leonard Onetu in der Lage, diesen Aufbau anzuleiten und mit dafür Sorge zu tragen, Menschen aus der Gemeinde auszuwählen, die sich für die Lehrerinnentätigkeit und ihre Arbeit als Kindergärtnerin weiterqualifizieren.
Diese weitere Ausbildung wird immer dann möglich, wenn Gemeindemitglieder Arbeiten für die Auszubildenden übernehmen. Von daher bedeutet die Auswahl eines Gemeindemitglieds zur Weiterqualifizierung immer auch, dass andere Mehrarbeit leisten müssen.

Brücken bauen zwischen Engagement und Tatkraft

Die Zukunftsstiftung Entwicklung hat sich in gemeinsamer Arbeit mit ihren Projektpartnern eine fundierte Kenntnis über die Ursachen von Armut, Hunger und Not und die zugrundeliegenden naturbedingten und sozioökonomischen Zusammenhänge weltweit erarbeitet.
Wir fördern:
Menschen, um sie in die Lage zu versetzen, ihre Lebensverhältnisse unter Berücksichtigung der örtlichen Bedingungen und individuellen Bedürfnisse eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu gestalten.

Ansätze, um die hierarchischen Sozialordnungen durch selbstbestimmte und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe – gerade von Frauen – in allen Lebensbereichen zu ersetzen.
Arbeits- und Lebensverhältnisse, die unter Beachtung ökologischer Notwendigkeiten und auf der Grundlage assoziativer Wirtschaftsbeziehungen dauerhaft Regionalstrukturen aufbauen.
Bei einer so verstandenen Entwicklungszusammenarbeit streben wir auch in Zukunft die Kooperation mit Partnern an, die sich für kulturelle Identität und Freiheit im Geistesleben, für die Gleichheit im Rechtsleben und für Solidarität und Teilhabe in einem ökologischen und sozialen Wirtschaftsleben weltweit einsetzen.

Ziel ist, mit Hilfe dieser Zusammenarbeit Grundlagen für eine freie und breite Entfaltung individueller Persönlichkeiten in ihren sozialen und kulturellen Lebensumfeldern zu schaffen.

Wir sind Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Das DZI bescheinigt uns mit diesem Siegel eine transparente Mittelverwendung, eine sachliche und wahrhaftige Information und Werbung und niedrige Verwaltungsausgaben.

 

 

alfred kriege
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